22.04.: Saisoneröffnungstour durchs Allgäu

Warum tu ich mir das eigentlich immer wieder an? So denkt man ab und an während einer Tour. In so einem Fall schau ich in den Rückspiegel oder während Pausen in grinsende Gesichter und ich weiß: weil es Spaß macht!

Um kurz nach neun starteten wir mit 25 Autos von Schwabmünchen aus in Richtung Süden, also so prinzipiell. Zuerst mal ging es über die ehemalige Bergrennstrecke in Richtung Mickhausen, bevor wir dann wirklich über Bad Wörishofen in den Süden, also ins Allgäu einfielen. Durch diverse kleine Dörfer und über kurvige Straßen bewegten wir uns immer tiefer ins schöne Allgäu und überholten dabei zahlreiche Fahrradfahrer. (Mein Chef war einer davon, er kam auch auf 25 Autos)

Kurz vor der ersten Pause trafen wir auf ein Fahrradrennen, mussten aber nur kurz warten, bevor wir weiterfahren konnten. Hinter Möstenberg hielten wir dann auf einem Parkplatz bzw. an der Straße entlang. da der Parkplatz bereits zur Hälfte belegt war - da wollten wohl noch andere das gute Wetter genießen.

Nach diesem Stop führten uns diverse Kurven vorbei an Kempten, um den Niedersonthofener See herum nach Waltenhofen, wo fast alle auf Anhieb die Autobahnauffahrt fanden. Auf dem Verkehrsschild war zwar Augsburg angeschrieben, aber wir wollten einfach nur über die Iller rüber und verließen an der nächsten Ausfahrt die A980 wieder.

Nachdem wir uns kurz vor Sulzberg mit 25 Autos gesammelt hatten, sammelten wir uns hinter Sulzberg mit nur noch 24 Autos. Roberts Zweitwagen und seine Hydraulikflüssigkeit für die Kupplung waren offensichtlich getrennte Wege gegangen - weiter ging die Reise "hoch auf dem gelben Wagen".

Für den Rest der langen Schlange ging es nun weiter nach Pfronten, wo wir wieder einmal im Braugasthof Falkenstein einkehrten und dieses Mal bei bestem Cabriowetter im Freien speisen konnten. Das Essen war reichlich und klasse, nur unsere Fahrwerke fanden es belastend.

Nach dem Mittagessen machten wir uns auf in Richtung Norden, natürlich nicht ohne den einen oder anderen Schlenker, um ein paar Kurven mehr zu genießen. So ging es über eine schöne Strecke von Bodelsberg über Görisried nach Unterthingau und von dort aus weiter nach Wolfertschwenden, wo wir einige Serpentinen erklommen, um nach Ottobeuren zu kommen.

Dort machten wir auf dem Parkplatz der Sternwarte einen weiteren Stopp. Hier passten tatsächlich alle Fahrzeuge auf den Platz, was auch daran lag, dass sich in der Zwischenzeit ein paar Fahrzeuge ausklinken mussten. Jens hat mir während dieser Pause untersagt, im Tourbericht zu erwähnen, dass er ... nee, das schreib ich hier jetzt wirklich nicht. ;-)

Nach dieser Pause fuhren wir weiter über Erkheim und Pfaffenhausen in Richtung Mickhausen, wo wir am Ende der Tour in der Mickhauser Alm einkehrten. Vor vielen Jahren waren die MX5-Freunde Augsburg schon einmal dort; in der Zwischenzeit hatte sich aber im Service einiges geändert. Das einzig Positive am Kellner war der Satz "Die Latte kommt", viel mehr hat er einigen nicht gebracht. Die Freude über den schönen Tag hat uns das trotzdem nicht verdorben.

Bilder gibt es wie immer auch, viel Spaß beim Anschauen!